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¤ ECA-Stacks
- Die
Infoseite zu ECA-Stacks,
Ephedrin (Ephedra),
Yohimbin (Yohimbe), Coffein, Sida Cordifolia, Synephrin und Coleus
Forskholi
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Coffein
Bei Coffein handelt es sich um ein Alkaloid,
das zur
Familie der Methylxanthine gehört, der auch Theophyllin,
Theobromin und Paraxanthin angehören. Coffein kommt in
Kaffeebohnen, Teeblättern, Kolanüssen,
Mateblättern,
Guaranasamen, Kakaobohnen und über hundert weiteren Pflanzen
natürlich vor und stellt das älteste von Menschen
genutzte
Stimulans dar. In reiner Form ist Coffein ein weißes,
geruchloses, kristallines Pulver mit bitterem Geschmack. Die Wirkungen
von Coffein im menschlichen Körper umfassen unter anderem eine
Anregung des zentralen Nervensystems, eine Erhöhung der
Pulsfrequenz und des Blutdrucks, eine Steigerung der
Herztätigkeit
und eine geringfügige entwässernde (diuretische)
Wirkung. Die
Anregende Wirkung von Coffein beruht darauf, dass es im Gehirn den
Botenstoff Adenosin, der eine beruhigende und in hohen Konzentrationen
auch ermüdende Wirkung besitzt, von den Adenosinrezeptoren
verdrängt. Sobald alle Adenosinrezeptoren im Gehirn von
Coffein
besetzt sind, besitzt eine Erhöhung der Coffeinmenge keine
weitere
anregende Wirkung mehr und bei sehr hohen Coffein Dosierungen im
Grammbereich kann Coffein sogar einen Zustand der Benommenheit
hervorrufen. Bei regelmäßigem Coffein Konsum in
höheren
Mengen kann es zu einer gewissen Coffein Abhängigkeit kommen,
die
sich durch Kopfschmerzen und Müdigkeit bei ausbleibender
Coffein
Zufuhr äußern kann.
Im Bereich des Sports konnte durch zahlreiche Studien nachgewiesen
werden, dass vor dem Training oder sportlichen Wettkämpfen
eingenommenes Coffein eine gewisse leistungssteigernde Wirkung besitzt.
Nicht umsonst befand sich Coffein in hoher Dosierung bis zum Jahr 2004
auf der Dopingliste des IOC. Diese leistungssteigernde Wirkung von
Coffein ist jedoch nur dann deutlich ausgeprägt, wenn der
entsprechende Sportler nicht regelmäßig Coffein
konsumiert
und der Körper nicht an Coffein gewöhnt ist. Im
Bereich der
Leichtathletik kann Coffein die Geschwindigkeit bei Sprints jeglicher
Art steigern und im Bereich des Kraftsports kann der Konsum von Coffein
vor dem Training in einer gesteigerten Kraft und höheren
Trainingsgewichten resultieren, da Coffein die Stärke der
Muskelkontraktion steigert. Im Bereich des Kraftsports wird Coffein vor
dem Training häufig mit anderen Stimulanzien wie Ephedra oder Ephedrin
kombiniert, um die anregende Wirkung von Coffein zu erhöhen.
Ein
Geheimtipp, der sich durch eine gesteigerte Leistungsfähigkeit
ohne begleitende Nervosität und Zittrigkeit auszeichnet, ist
die
Kombination von 200 bis 300 mg Coffein mit 1 bis 2 Gramm reinem
Ginseng. Coffein und Ginseng wirken synergistisch zusammen und die
Gesamtwirkung dieser Coffein+Ginseng Kombination übersteigt
die
Addition der Einzelwirkungen von Coffein und Ginseng bei weitem.
Coffein kann auch die Ausdauerleistung verbessern, da es einerseits die
Ermüdung hinauszögert und andererseits bewirkt, dass
mehr
Fettsäuren zur Energieversorgung herangezogen werden, wodurch
die
Glykogenreserven des Körpers geschont werden.
Diese durch Coffein bewirkte Nutzung von Fettsäuren ist auch
bei
Diätenden hoch geschätzt, da sie in einem
gesteigerten Abbau
von Körperfett resultiert und bei einer geringen
Kohlenhydratzufuhr auch einem Abbau von Muskelprotein zum Zweck der
Energiegewinnung entgegen wirkt. Für den Diätenden
dürfte weiterhin interessant sein, dass Coffein den Abbau von
cAMP
verlangsamt. Da cAMP die Lipolyse (Freisetzung von Fettsäuren
aus
den Fettzellen) anregt, kann Coffein den Fettabbau fördern. In
diesem Zusammenhang sollte jedoch beachtet werden, dass die durch
Coffein freigesetzten Fettsäuren anschließend auch
durch
körperliche Aktivität oder den durch eine
kalorienreduzierte
Ernährung gesteigerten Energiebedarf verbraucht werden
müssen, da die freigesetzten Fettsäuren sonst schnell
wieder
im Fettgewebe eingelagert werden. Da cAMP die
Adrenalinausschüttung fördert, resultiert ein durch
Coffein
verzögerter Abbau von cAMP in einer längeren Wirkung
von
Adrenalin. Dies ist besonders interessant, falls Wirkstoffe wie
Ephedra, Ephedrin oder Synephrin
eingesetzt werden, welche die Adrenalinausschüttung anregen.
Aus
diesem Grund werden Ephedrin, Ephedra und Synephrin in der Regel mit
Coffein kombiniert, um eine Steigerung der fettverbrennenden Wirkung
dieser Substanzen zu erreichen.
Doch auch ohne Ephedrin, Ephedra oder Synephrin ist Coffein bereits
alleine dazu in der Lage den Stoffwechsel anzuregen und so den
Kalorienverbrauch im Ruhezustand zu erhöhen. Diese alleine
durch
Coffein bewirkte Erhöhung der Stoffwechselrate liegt jedoch
lediglich im Bereich von 2 bis 3 % und ist somit der kombinierten
Wirkung von Coffein und Ephedrin, Ephedra oder Synephrin deutlich
unterlegen. Eine erhebliche Steigerung der Stoffwechselrate kann im
Übrigen auch durch die Kombination von 50 mg Coffein mit 1 mg
Nikotin in Form eines Nikotinkaugummis erreicht werden. Diese
Erhöhung der Stoffwechselrate hält 60 bis 90 Minuten
an und
erreicht Werte von bis zu 9 %!
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Kurzinfo:
Coffein
ist Teil des beliebten ECA-Stacks, was für Ephedrin (Ephedra),
Coffein und Aspirin steht. Coffein kann aber auch isoliert als
Fatburner und Trainings-Booster eingesetzt werden.
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